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Orgelkonzert in Kirche St. Cäcilia

In der Osterzeit lädt der Heimat- und Geschichtsverein Heusenstamm zusammen mit dem Förderverein Balthasar Neumann in die Kirche St. Cäcilia in Heusenstamm ein. Der Musikwissenschaftler und zertifizierte Kirchenorganist Prof. Dr. Bernd Scherers aus Berlin hat für Sonntag, 14. April, um 17.00 Uhr ein Programm aus mehreren Jahrhunderten zusammengestellt, das er als österlich, alt und modern, konzertant und meditativ“ beschreibt. Vorgesehen ist unter anderem die Choralfantasie „Christ lag in Todesbanden“ von Georg Böhm (1661-1733) und Variationen über „Lasst uns erfreuen herzlich sehr“ des 1950 geborenen Komponisten Denis Bédard.
 
Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Spende gebeten.
 
Der 1953 geborene Scherers begann seine Ausbildung zwischen 1972-1980 mit einem Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik in Köln. Zu seiner beruflichen Tätigkeit gehören Stationen als Kantor und Organist in Köln sowie Lehraufträge in Mönchengladbach und Siegen. Später wurde er Professor für Musik und ihre Didaktik an der Universität Flensburg.

 

Auf den Spuren Balthasar Neumanns durch Würzburg

    

Die Jahresfahrt des Fördervereins Balthasar-Neumann- Heusenstamm führt am 25. Mai 2024 nach Würzburg. Um 8:00 steht der Bus am Busbahnhof bereit zum Einsteigen. Er bringt die Teilnehmer zum Käppele nach Würzburg. Die barocke Wallfahrtskirche „Maria Heimsuchung“ liegt auf dem Nikolausberg mit einem wunderschönen Blick auf die Würzburger Altstadt und die Festung. Die heutige Wallfahrtskirche entstand größtenteils in den Jahren ab 1747 nach Plänen von Balthasar Neumann. Von hier werden die Besucher durch einen interessanten Teil von Würzburg geführt. Über eine malerische Treppenanlage mit 14 Kreuzwegstationen führt der Weg nach unten zum Main und dann längs des Mains zur „Alten Mainbrücke“. Auf ihr wird der Main überquert. Die nächste Station ist die Marienkapelle. Die Marienkapelle in Würzburg ist ein gotischer Kirchenbau aus dem 14. Jahrhundert an der Nordseite des Unteren Marktes. Vor allem die drei im 15. Jahrhundert entstandenen Portale mit Tympanon sind sehenswert.

Am Dom vorbei spazieren die Teilnehmer dann zum Riemenschneiderhaus und dem ehemaligen Wohnhaus von Balthasar Neumann mit der sogenannten „Neumannkanzel. Weiter führt der Weg vorbei an der Franziskanerkirche und dem Priesterseminar zur frühklassizistischen Michaelskirche. Die Stadtführung endet nach insgesamt rund 3 km an der von Balthasar Neumann erbauten Residenz.

Die wohlverdiente Mittagspause kann jeder nach Belieben verbringen. Danach steht der Höhepunkt des Ausfluges die Besichtigung der großartigen, ehemaligen Residenz der Würzburger Fürstbischöfe an. Sie ist 1720 bis 1744 im Rohbau entstanden und gehört zu den bedeutendsten Schlossanlagen des Barock in Europa. Die Planung wurde dem damals noch jungen und unbekannten Architekten Balthasar Neumann vom ersten Bauherrn, Fürstbischof Johann Philipp Franz von Schönborn, übertragen.

Für das weltberühmte, von Neumann stützenfrei überwölbte Treppenhaus schuf 1752/53 der Venezianer Giovanni Battista Tiepolo das Deckenfresko mit den vier Erdteilen. Das insgesamt 18 x 30 Meter messende Gemälde ist eines der größten einteiligen Fresken, die je gemalt wurden,

Nach so viel Kunst und Balthasar Neumann können sich die Teilnehmer auf die Heimfahrt und das Abendessen freuen.

Die Kosten des Ausflugs betragen: 35 €. Im Preis ist die Busfahrt und die Führung in der Residenz enthalten.

Anmeldungen sind per Internet unter  https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSev7P2vfyzHs3uRExzOFhHNBwEF1oummtQgO-ZZpSR1tp4AmA/viewform

oder telefonisch unter 0173-8070029 möglich.

Mit der Anmeldung muss der Reisepreis auf folgendes Konto überwiesen werden:

IBAN DE77 5065 2124 0004 115416 BIC: HELADEF1SLS  Sparkasse Langen-Seligenstadt